Schmerzmanagement in der Palliativen Pflege (2211-65)

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Schmerzlinderung in der Palliative Care

Schmerz – lass nach
Schmerz und Lebensqualität
Schmerz und Wahrnehmung

Jeder Mensch hat ein Recht auf Schmerzlinderung! Schmerzlinderung ist ein zentrales Ziel der Palliative Care.

„Schmerz hat eine wichtige Funktion zur Früherkennung von Schädigungen des Organismus. Ohne dieses Warnsystem bei möglichen Gesundheitsschäden wären Krankheit oder gar Tod die Folge. Wird die schmerzauslösende Störung aufgehoben,geht der Schmerz in der Regel zurück.
Akuter Schmerz ist ein Symptom und wichtiger Hinweis auf eine auslösende Ursache.
Hält der Schmerz länger an, verliert er seine Warnfunktion, er verselbstständigt sich.
Behinderungen und Einschränkungen auf der körperlichen, psychischen und sozialen Ebene sind die Folge.
Körperliche Einschränkungen reduzieren die Beweglichkeit, sie hindern Betroffene beispielsweise daran, sich sportlich zu betätigen, spazieren zu gehen oder soziale Kontakte aufrecht zu erhalten.
Unter diesen Beeinträchtigungen kann sich der Patient den Schmerzen ausgeliefert und hilflos fühlen.“
Zitat: Ethik-Charta der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS), Deutscher Schmerzverlag, Köln

Schmerz und Wahrnehmung – Schmerz und Lebensqualität

Neben dem akuten Schmerz leiden Patienten/Bewohner vor allem am chronischen Schmerz, dem Durchbruchschmerz und dem Total Pain, hieraus ergeben sich folgende Fragen:

Wie können wir Schmerzen erkennen, was bedeutet Schmerz, wie begegnen wir ihm u. a. in der Betreuung und Pflege alter und hochbetagter multimorbider und stark Wahrnehmungseingeschränkter, ihrer Kompetenzen beraubter Menschen?

Schmerzerkennung, Behandlungsmöglichkeiten und alternative Behandlungsmöglichkeiten
Kommunikation mit betreuenden Ärzten und Handlungsstrategien sollen in diesem Seminar auch Thema sein.

Schwerpunkt:
Wissenschaftliche Grundlagen
Schmerzerkennung, Schmerzwahrnehmung und Schmerzebenen
Aufgaben der Pflegepersonen als Mittler zwischen Arzt und
Patient/Bewohner/Klient im Schmerzmanagementprozess
Schmerzerfassungsinstrumente (wie z.B. BISAD-, BESD-, ECPA- Bogen)
verbale und nonverbale Schmerzindikatoren
nichtmedikamentöse Möglichkeiten in der Schmerzbehandlung
WHO-Stufenplan und Schmerztherapiepfad

*Zielgruppe: *
Pflegekräfte, Pflegefachkräfte, Therapeuten/innen, Interessierte

Zielgruppe

Pflegeberufe
Medizinische Fachberufe
Palliativ- u. Hospizpflege
Gesundheits- & Krankenpfleger/innen
Betreuungskräfte / Alltagsbegleiter
Auszubildende, Studenten und Schüler

Referent

Baumbach, Sabine

Uhrzeiten

Dienstag, 08.11.2022 von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Seminarnummer2211-65
Beginn08.11.2022
Ende08.11.2022
Unterrichtseinheiten8
Fortbildungspunkte8
Veranstaltungsort
Karl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr
165,00 €*
Besonderheiten

*inkl. Skriptgebühr und Arbeitsmaterialien . In den Gesamtkosten enthalten sind neben den Seminarunterlagen außerdem Heiß- / Kaltgetränke sowie Pausensnacks. Sonstige Nebenkosten wie Anreise Übernachtung, Verpflegung oder Mittagessen sind im Kurspreis nicht enthalten.

Für die Teilnahme können 8 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.

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