Praxis Workshop Kriegsenkel (2209-146)

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Vertiefungs-Seminar zur transgenerationalen Weitergabe von Traumatisierungen

Für alle, die bereits dass Tagesseminar “Kriegsenkel – die Kinder der Kriegskinder” besucht haben, bieten wir mit diesem Seminar die Möglichkeit vertieft in das Thema der transgenerationalen Weitergabe von Traumatisierungen einzusteigen.
  • + Noch mehr Zeit für den Austausch untereinander
  • + Vertiefende Gespräche für eigene / familiäre Betroffenheit
  • + Praktische Anwendung von Arbeitsmethoden / Rituale

Das Seminar ist auch für Interessenten geeignet, die bereits über Vorkenntnisse verfügen und gleich tiefer in die Thematik und ihrer praktischen Umsetzung einsteigen möchten.

Kriegsenkel – die Kinder der Kriegskinder

Schon seit längerem weiß die Trauma Forschung, dass unbehandelte Traumata an nachfolgende Generationen weitergegeben werden.
Der 2. Weltkrieg hat allein in Deutschland Millionen Menschen traumatisiert, ohne dass Betroffene eine Möglichkeit gehabt hätten, sich um Heilung dieser schweren psychischen Verletzungen zu kümmern.
Besonders die Kinder des letzten Krieges haben gelernt, über ihre traumatisierenden Erfahrungen besser zu Schweigen und meist das Verdrängen als einziges Mittel des Umganges damit praktiziert.
Da sie ihre Traumata aber gerade deshalb an ihre Kinder weitergeben, haben diese dann mit Symptomen zu kämpfen, deren Ursachen sie nicht kennen und für die es darum, oft trotz intensiver, langjähriger Psychotherapien, keine Linderung gibt.

Dieses Seminar möchte helfen, transgenerational weitergegebene Traumata besser zu erkennen und verschiedene Möglichkeiten der Betroffenheit vorstellen.

Es sollen mögliche Ansätze für den heilsamen Umgang mit betroffenen Kriegskindern und Kriegsenkeln in der Trauer- und Sterbebegleitung, der medizinischen Versorgung, der Betreuung und auch der Therapie aufgezeigt werden.

Für Fragen der Teilnehmer zum Umgang mit der Thematik in ihren jeweiligen Arbeitssituationen gibt es Raum.

Das Seminar befasst sich nicht mit Techniken der Traumatherapie sondern beleuchtet das Thema aus der Sicht der Trauerbegleitung und der prozessorientierten Psychologie.

Zielgruppe

Ärzte
Heilpraktiker/in
Pflegeberufe
Medizinische Fachberufe
Psychologen
Patienten / Angehörige
alle aus dem Gesundheitswesen
Sozial- u. Erziehungsberufe
Trauerbegleiter u. Seelsorger
Palliativ- u. Hospizpflege
Therapeutische Berufe
Heilpraktiker/in Psychotherapie
Gesundheits- & Krankenpfleger/innen
Betreuungskräfte / Alltagsbegleiter
Interessierte
Begleitender Dienst
Auszubildende, Studenten und Schüler

Referent

Süskow, Andreas

Uhrzeiten

Freitag, 23.09.2022 von 16.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 24.09.2022 von 09.00 – 17.00 Uhr

Seminarnummer2209-146
Beginn23.09.2022
Ende24.09.2022
Unterrichtseinheiten15
Fortbildungspunkte15
Veranstaltungsort
Karl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr
230,00 € *
Besonderheiten

*inkl. Skriptgebühr und Arbeitsmaterialien . In den Gesamtkosten enthalten sind neben den Seminarunterlagen außerdem Heiß- / Kaltgetränke sowie Pausensnacks. Sonstige Nebenkosten wie Anreise Übernachtung, Verpflegung oder Mittagessen sind im Kurspreis nicht enthalten.

Für die Teilnahme können 8 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden -> weitere Informationen / Voraussetzungen finden Sie HIER.

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