Musik als Hilfe in der Begleitung Demenzerkrankter - Licht im Meer des Vergessens (1902-29)

Beendet

Diese Fortbildung ist leider schon beendet.

Aktuelle Termine zu Seminaren und Vorträge rund um das Thema Musik als Hilfe in der Begleitung Demenzerkrankter und vieles mehr finden Sie hier.

Pflege von Demenzerkrankten mit musikalischer Begleitung.

–musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich–
In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie Musik im Pflegealltag gezielt zur Freude und Entspannung der Kranken einsetzen können und sich selbst damit die Arbeit erleichtern.
Musik ist ein wundervolles und zudem das einzige Mittel, mit dem auch schwer an Demenz erkrankte Menschen noch erreicht werden. Um dieses große Potenzial nutzen zu können, benötigt der Begleitende Kompetenzen, die ihm den Zugang zu den Kranken ermöglichen. Durch den gezielten Einsatz von Musik lässt sich manche festgefahrene Situation im Betreuungsalltag entschärfen, aber auch ganz beiläufig zaubert Musik ein Lächeln in ein zuvor verschlossenes Gesicht.

Demenz ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit – und dies insbesondere für Angehörige und alle in der Pflege Tätigen. Dass Musik sich für die Begleitung Demenzerkrankter besonders gut eignet, ist dem Phänomen zu verdanken, dass das musikalische Langzeitgedächtnis nicht nur bei gesund alternden Menschen am längsten erhalten bleibt, sondern auch bei Demenzpatienten. Der Workshop vermittelt die notwendigen Grundlagen für eine wirksame musikalische Arbeit mit Demenzkranken auf der Grundlage praxisbewährter Methodiken.

Inhalte
Reflexion der eigenen Tätigkeit
Warum eignet sich Musik besonders gut für Menschen mit Demenz?
Musik als Schlüssel zur Seele des Menschen
Die Bedeutung des Gehörs
Die musikalische Biografiearbeit: Wie Sie herausfinden, welche Musik sich für welchen Menschen eignet
Der kleinste “Chor” der Welt: mein Gegenüber und ich – die musikalische Kontaktaufnahme
Ein anderer Weg der Kommunikation: das musikalische Miteinander
Die Bedeutung von Rhythmus und Körperkontakt
Die Bedeutung der inneren Haltung
Einblicke in konkrete Arbeitsprozesse anhand von Audio- und Videoaufzeichnungen
unter Reflexion des Erlernten
Was tun, wenn Sie nicht singen können oder mögen? – Hilfsmittel für die
musikalische Begleitung
Mut zum Ausprobieren! Sie können nur gewinnen!
Entwickeln und Ausprobieren verschiedener Einsatzmöglichkeiten von Musik für den praktischen Arbeitsalltag
Training der neugewonnenen Kenntnisse und Fertigkeiten
Planung der ersten eigenen Schritten zur Integration von Musik in die Arbeit

In diesem Seminar erhalten Sie – auch als musikalischer Laie – musikalisches “Handwerkszeug” für die Begleitung demenziell erkrankter und pflegebedürftiger Menschen. Sie lernen, wie Sie Musik im Arbeits- und Pflegealltag gezielt zur Freude und Entspannung der Kranken einsetzen können und sich selbst damit die Arbeit erleichtern.

Falls Sie ein Instrument spielen, bringen Sie es gerne mit, Ihr wichtigstes Instrument haben Sie alle dabei: Ihre Stimme.

Zielgruppe

Ergotherapeuten
Logopäden / Sprachtherapeuten / Linguisten
Heilpraktiker/in
Pflegeberufe
Patienten / Angehörige
alle aus dem Gesundheitswesen
Sozial- u. Erziehungsberufe
Trauerbegleiter u. Seelsorger
Palliativ- u. Hospizpflege
Therapeutische Berufe
Gesundheitspädagogen (Abschlüsse: Diplom, Bachelor, Master)
Erzieher/in (Staatlich anerkannt)
Heilpraktiker/in Psychotherapie
Gesundheits- & Krankenpfleger/innen
Betreuungskräfte / Alltagsbegleiter

Uhrzeiten

Montag, der 25.02.2019 von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr.

Seminarnummer1902-29
Beginn25.02.2019
Ende25.02.2019
Unterrichtseinheiten8
Fortbildungspunkte8
VeranstaltungsortKarl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr129,00 €
Besonderheiten

– musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich –

beendet