Kriegsenkel - die Kinder der Kriegskinder (2204-143)

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Kriegsenkel Seminar zur transgenerationalen Weitergabe von Traumatisierungen

Schon seit längerem weiß die Trauma Forschung, dass unbehandelte Traumata an nachfolgende Generationen weitergegeben werden.
Der 2. Weltkrieg hat allein in Deutschland Millionen Menschen traumatisiert, ohne dass Betroffene eine Möglichkeit gehabt hätten, sich um Heilung dieser schweren psychischen Verletzungen zu kümmern.
Besonders die Kinder des letzten Krieges haben gelernt, über ihre traumatisierenden Erfahrungen besser zu Schweigen und meist das Verdrängen als einziges Mittel des Umganges damit praktiziert.
Da sie ihre Traumata aber gerade deshalb an ihre Kinder weitergeben, haben diese dann mit Symptomen zu kämpfen, deren Ursachen sie nicht kennen und für die es darum, oft trotz intensiver, langjähriger Psychotherapien, keine Linderung gibt.

Traumavererbung – Generationsübergreifende Traumata

Dieses Seminar möchte helfen, transgenerational weitergegebene Traumata besser zu erkennen und verschiedene Möglichkeiten der Betroffenheit vorstellen.

Es sollen mögliche Ansätze für den heilsamen Umgang mit betroffenen Kriegskindern und Kriegsenkeln in der Trauer- und Sterbebegleitung, der medizinischen Versorgung, der Betreuung und auch der Therapie aufgezeigt werden.

Für Fragen der Teilnehmer zum Umgang mit der Thematik in ihren jeweiligen Arbeitssituationen gibt es Raum.

Das Seminar befasst sich nicht mit Techniken der Traumatherapie sondern beleuchtet das Thema aus der Sicht der Trauerbegleitung und der prozessorientierten Psychologie.

Zielgruppe

Referent

Süskow, Andreas

Literaturempfehlung

1. Luise Reddemann: “Kriegskinder und Kriegsenkel in der Psychotherapie”

2. Udo Baer/ Gabriele Frick-Baer: “Wie Traumata in die nächste Generation wirken”

3. Jahrbuch für psychohistorische Forschung Band 13: “Die Kinder der Kriegskinder”

Uhrzeiten

Sonntag, 03.04.2022 von 09.00 – 17.00 Uhr

Seminarnummer2204-143
Beginn03.04.2022
Ende03.04.2022
Unterrichtseinheiten8
Fortbildungspunkte8
Veranstaltungsort
Karl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr
135,00 €*
Besonderheiten

*inkl. Skriptgebühr und Arbeitsmaterialien . In den Gesamtkosten enthalten sind neben den Seminarunterlagen außerdem Heiß- / Kaltgetränke sowie Pausensnacks. Sonstige Nebenkosten wie Anreise Übernachtung, Verpflegung oder Mittagessen sind im Kurspreis nicht enthalten.

Für die Teilnahme können 8 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden -> weitere Informationen / Voraussetzungen finden Sie HIER.

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