Das SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren (2205-191)

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Das SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren

SZET ist das Therapiekonzept zur Behandlung Orofazialer Dysfunktion (OFD) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert.

Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen – die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken.
Genau deshalb wird ausschließlich daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet.

Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten.

Die bei vielen Therapeutinnen und Therapeuten unbeliebten Mundmotorikübungen (ohne oder mit Hilfsmitteln wie Spatel, Ringchen, Kauschläuchen oder Therapiesaugern) entfallen, da Ihre Patienten diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.

Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.

Im SZET-Seminar

wird ausführlich gezeigt und ausprobiert, wie Sie mit Ihren Patienten in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können.

Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Natürlich lernen Sie auch, wie Sie Ihre Patienten beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen können.

Außerdem wird ein stark gestrafftes diagnostisches Vorgehen besprochen und der theoretische Hintergrund mundmotorischer Übungen und deren Aussagekraft und Sinnhaftigkeit für die Diagnostik und Therapie der OFD diskutiert. Die Bedeutung des zu kurzen Zungenbands wird ebenfalls eingehender beleuchtet.

Folgende Seminarinhalte werden vermittelt:
- Symptomkomplex Orofaziale Dysfunktion
- physiologische und pathologische Zungenruhelage
- physiologischer und pathologischer Schluckvorgang
- Was sind Habits und wann treten sie auf?
- Gebissklassifikation und kieferorthopädische Apparaturen
- Das zu kurze Zungenband
- Anamnese und Diagnostik der Orofazialen Dysfunktion
- Orofaziale Funktionstherapie der Zungenruhelage und des Schluckens
- konsequenter Abbau von Habits
- Transfer der physiologischen Funktionen in den Alltag

Nach dem Seminar erhalten die Teilnehmer auf Wunsch Zugang zum umfangreichen, stetig erweiterten Bonusmaterial auf der Webseite www.szet-konzept.de und dürfen sich jederzeit mit Fragen zum Konzept oder zu ihren Patienten an mich wenden.

Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.

Zielgruppe

Ergotherapeuten
Logopäden / Sprachtherapeuten / Linguisten
Ärzte
Pflegeberufe
Therapeutische Berufe

Referent

Kuhrt, Steffi

Literaturempfehlung

Myofunctional Therapy, Daniel Garliner, W.B.Saunders Company
Myofunktionelle Therapie in der Praxis, Daniel Garliner, Herausgeber Hermann Hahn, Dinauer Verlag
Myofunktionelle Therapie, Anita M. Kittel, Schulz-Kirchner-Verlag

Uhrzeiten

Freitag, 13.05.2022 von 13.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 14.05.2022 von 09.00 – 16.30 Uhr

Seminarnummer2205-191
Beginn13.05.2022
Ende14.05.2022
Unterrichtseinheiten15
Fortbildungspunkte15
Veranstaltungsort
Karl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr
315,00 €*
Besonderheiten

*zzgl. 25,00 € für Skriptgebühr und Arbeitsmaterialien . In den Gesamtkosten enthalten sind neben den Seminarunterlagen außerdem Heiß- / Kaltgetränke sowie Pausensnacks. Sonstige Nebenkosten wie Anreise Übernachtung, Verpflegung oder Mittagessen sind im Kurspreis nicht enthalten.

Für die Teilnahme können 10 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.

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