Basale Stimulation® in der Pflege (2108-72)

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Basale Stimulation® in der Pflege ist ein Konzept, das von dem Sonderpädagogen und Heilpädagogischen Psychologen Professor Andreas Fröhlich in den 70er Jahren zur Förderung geistig und körperlich schwerstbehinderter Kinder und Jugendlicher entwickelt wurde.
Gemeinsam mit der Krankenschwester und Diplompädagogin Christel Bienstein wurde das Konzept in die Pflege übertragen.
Grundgedanke ist, dass hochbetagte und auch an Demenz erkrankte Menschen erlebnis- und wahrnehmungsfähig sind und genauso wie Kinder und Jugendliche, ein elementares Bedürfnis nach Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation verspüren.

Der Mangel an sensorischen Reizen kann für die Betroffenen zu einer psychologischen Isolation führen oder diese auch verstärken.
Basale Stimulation® ist eine körperorientierte Technik, die den Mangel an Eigenerfahrung, Eigenbewegung und Auseinandersetzung mit der Umwelt kompensieren kann.

Wahrnehmung fördern mit Basale Stimulation®

Für Außenstehende ist es oftmals schwierig diese Bedürfnisse zu erkennen.
In dem Fortbildungsangebot möchte ich Ihre Mitarbeiter/innen sensibilisieren und ihnen vermitteln, dass Basale Stimulation® ein gesundheitsfördernder und dem Leben Orientierung gebender Begegnungsprozess ist, in dem ein Dialog zwischen Pflegenden und im Bewusstsein eingeschränkten Patienten/Bewohnern entwickelt werden kann.

Ziele sind:
➢ Wahrnehmung zu fördern,
➢ geistigen und körperlichen Abbau zu verhindern und damit
➢ Pflegemaßnahmen für beide Seiten zu erleichtern.

Pflegemitarbeiter/innen sollen lernen, dies nicht als Mehrarbeit zu interpretieren, sondern dass einige Möglichkeiten der Basale Stimulation® sinnvoll in den Pflegealltag integriert werden können, damit das „Aufeinander Einlassen“ mit dem zu Pflegenden ein Begegnungsprozess mit Wahrnehmungsförderung wird.

Sie sollen durch Einbeziehung der Basalen Stimulation® in das Pflegekonzept und den Betreuungsalltag lernen, dass Gefühlsregungen und geistige Vorgänge nicht von den körperlichen Pflegemaßnahmen zu trennen sind, sondern ein beziehungsfähiges Miteinander bilden.

Sie sollen dem Pflegebedürftigen die Möglichkeiten bieten sich „wiederzufinden“, seinen Körper mit den dazugehörigen Grenzen zu erkennen und Wahrnehmungsmöglichkeiten neu zu entdecken und dann zu nutzen.

Zielgruppe

Pflegeberufe
Medizinische Fachberufe
Palliativ- u. Hospizpflege
Therapeutische Berufe
Gesundheits- & Krankenpfleger/innen

Referent

Baumbach, Sabine

Uhrzeiten

Dienstag, 24.08.2021 von 09.00 Uhr – 17.00 Uhr
Mittwoch, 25.08.2021 von 09.00 Uhr – 17.00 Uhr.

Seminarnummer2108-72
Beginn24.08.2021
Ende25.08.2021
Unterrichtseinheiten16
Fortbildungspunkte16
VeranstaltungsortKarl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr290,00 €*
Besonderheiten

*zzgl. 10,00 € für Skriptgebühr und Arbeitsmaterialien . In den Gesamtkosten enthalten sind neben den Seminarunterlagen außerdem Heiß- / Kaltgetränke sowie Pausensnacks. Sonstige Nebenkosten wie Anreise Übernachtung, Verpflegung oder Mittagessen sind im Kurspreis nicht enthalten.

Für die Teilnahme können 10 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.

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