Alter und Trauma (2202-67)

Beendet

Dieses Seminar ist leider nicht mehr buchbar. Spannende Fortbildungen zu diesem Themenkomplex finden Sie hier.

Alter und Trauma – Lebenskräfte (an)erkennen – Alte Menschen traumasensibel unterstützen

Diese Fortbildung mit Martina Böhmer Referentin und Beraterin in der Altenhilfe; Fachberaterin für Psychotraumatologie gibt ihnen konkrete Handlungshilfen zum Umgang mit den Betroffenen in der Altenpflege.

Hintergrund:
Anforderungen in der Arbeit mit alten und hochaltrigen Menschen zeigen sich in vielen Bereichen immer mehr auch aufgrund traumaspezifischer Aspekte.
So sind Mitarbeitende in den Beratungs- und Pflegeberufen immer mehr mit den Konsequenzen traumatischer Erfahrungen in ihrer Arbeit mit alten Menschen konfrontiert.
Die *Biographie*n der heute alten Frauen und Männer sind häufig geprägt durch vielfältige und geschlechtsspezifische (traumatische) *Gewalt*erfahrungen im Kontext von Kriegs- und Krisenzeiten weltweit, dem Zweiten Weltkrieg, wie z. B. durch erzwungene Migration, NS-Verfolgung, Vergewaltigungen, Bombenangriffe, eigenen Gewalttaten, Hungersnot.
Ebenso auch durch häusliche und sexualisierte Gewalt; chronische und lebensbedrohliche Erkrankungen; beginnende Pflegebedürftigkeit und viele weitere traumatische Ereignisse.

Diese meist unverarbeiteten Ereignisse können bei einer Hilfe- oder gar Pflegebedürftigkeit, einem Angewiesensein auf andere, einem Einzug in eine Alteneinrichtung oder bei einer Krankenhauseinweisung wieder aufbrechen, da es sich hier häufig um erneute Ohnmachtserfahrungen handelt.
Die Betroffenen reagieren dann mit den unterschiedlichsten Symptomen und Verhaltensweisen.
So sind Mitarbeitende in den Beratungs- und Pflegebe-rufen immer mehr mit den Konsequenzen traumatischer Erfahrungen in ihrer Arbeit mit alten Menschen konfrontiert.
Diese kosten Zeit und führen zu psychischen Belastungen für alle Seiten.

als Bildungsurlaub anerkannt
Die Veranstaltung ist in Niedersachsen unter der VA-Nr. B21-109852-84 als Bildungsurlaub anerkannt.
Informationen über die Anerkennung in weiteren Bundesländern finden Sie hier.

h2. Trauma im Alter
Gerade in der Alten-, Behinderten- und Gesundheitspflege, -beratung und -betreuung können bestimmte Handlungen von den Betroffenen als Grenzüberschreitungen erlebt und so alte Traumata aktiviert werden und/oder neue entstehen.
Widerständige Verhaltensweisen, Aggressionen usw. sind häufig die Folge. Diese kosten Zeit und führen zu psychischen Belastungen für alle Seiten.

Häufig bleiben dabei Fragen offen wie z.B. nach dem konkreten Umgang mit traumatischen Erfahrungen oder den Möglichkeiten tatsächlich hilfreicher Unterstützungsmöglichkeiten in der Beratung und Pflege.

Ziel der Fortbildung mit Martina Böhmer
Um die Betroffenen angemessen und* traumasensibel unterstützen* zu können, wird Ziel und Inhalt der Fortbildung sein, anhand von Wissenserweiterung rund um das Thema Trauma (Definition, Ursachen, Folgen), der Vorstellung von entsprechenden Biografien und den Fallgeschichten aus Ihrer Praxis konkrete Handlungshilfen zum Umgang mit den Betroffenen zu erarbeiten.
Zudem werden Methoden der Traumaberatung, Stressbewältigung und Ressourcenstärkung für sowohl die betroffenen Frauen und Männer als auch für Sie als Unterstützer vorgestellt.

Zielgruppe
Diese 3-tägige Fortbildung richtet sich an:
Berater*innen, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sowie Seelsorger und Fachkräfte aus der Alten, Hospiz- und Gesundheitsarbeit

Zielgruppe

Heilpraktiker/in
Pflegeberufe
Medizinische Fachberufe
Psychologen
Sozial- u. Erziehungsberufe
Trauerbegleiter u. Seelsorger
Palliativ- u. Hospizpflege
Therapeutische Berufe
Heilpraktiker/in Psychotherapie
Gesundheits- & Krankenpfleger/innen
Betreuungskräfte / Alltagsbegleiter
Interessierte

Referent

Böhmer, Martina

Uhrzeiten

Montag, 14.02.2022 von 09.00 – 17.00 Uhr.
Dienstag, 15.02.2022 von 09.00 – 17.00 Uhr
Mittwoch, 16.02.2022 von 09.00 – 17.00 Uhr

Seminarnummer2202-67
Beginn14.02.2022
Ende16.02.2022
Unterrichtseinheiten24
Fortbildungspunkte24
Veranstaltungsort
Karl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr
445,00 €*
Besonderheiten

*zzgl. 15,00 € für Skriptgebühr und Arbeitsmaterialien . In den Gesamtkosten enthalten sind neben den Seminarunterlagen außerdem Heiß- / Kaltgetränke sowie Pausensnacks. Sonstige Nebenkosten wie Anreise Übernachtung, Verpflegung oder Mittagessen sind im Kurspreis nicht enthalten.

Für die Teilnahme können 12 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender anerkannt.

beendet