Achtsamkeitspraxis innerhalb der basalen Stimulation Teil 1 (1607-87)

Beendet

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Der Schwerpunkt liegt in diesem Seminar sowohl auf der Einführung
in die Basale Stimulation, insbesondere dem somatischen Dialog über die achtsame Berührung, als auch einem ersten Kennenlernen der Achtsamkeitspraxis.

Das erste, was wir von einem Menschen wahrnehmen, ist sein Körper. Körper und Sinne sind Kommunikationsmittel, gerade auch dort, wo verbale Kommunikation versagt.

Basale Stimulation (BS) ist ein ganzheitliches Förderkonzept für Menschen, die in ihrer Wahrnehmungs-, Bewegungs- und Kommunikationsfähigkeit sehr eingeschränkt sind. Basal meint hier grundlegend und auf einfachster Ebene anknüpfend; Stimulation als „voraussetzungsloses Angebot“ vermittelt eindeutig wahrnehmbare Informationen über den eigenen Körper und seine Umwelt. Vom Mitarbeiter ist viel Einfühlungsvermögen gefordert, um einen Zugang zu Menschen mit derartigen Beeinträchtigungen zu bekommen.

Mit Hilfe der Achtsamkeitspraxis können wir unsere Aufmerksamkeit schulen, um ganz wach und präsent zu sein – ja ganz DA ZU SEIN nicht nur in der Beziehung mit dem Patienten/Bewohner, aber auch in der Beziehung mit mir selbst.
Achtsamkeit gibt uns die Möglichkeit an die Hand, dass unsere Aufmerksamkeit dort sein kann, wo wir sie dringend benötigen, um mit den beruflichen Anforderungen im täglichen Leben zurechtkommen zu können. Es beinhaltet das Erwachen eines inneren Beobachters, um die eigenen Vorgänge in der Begegnung mit dem Gegenüber bewusster wahrnehmen zu können.

D. Dewulf:“ Achtsamkeit bedeutet neugierig für das zu bleiben was sich im „hier und jetzt““ zeigt. Nur dann können wir den Reichtum des gegenwärtigen Augenblicks erfahren.“

INHALTE:
– Einführung in die Basale Stimulation
– Einführung in die Achtsamkeitspraxis: Was bedeutet das eigentlich?
– Der somatische Wahrnehmungsbereich und Wahrnehmungsverschiebung in der Basalen Stimulation
– Die Achtsamkeit in der Basalen Berührung
– Auseinandersetzung mit der Situation Schwerstbetroffener und Sterbender auf der Grundlage von praktischen Übungen
– Berührungsqualitäten-Beziehungsqualitäten
– Übungen zur Schulung der eigenen Präsenz (Atemmeditation, Sitzmeditation, Bodyscan u.a.)
– Übungen zur Entschleunigung im persönlichen und beruflichen Alltag
– Achtsame Kommunikation
– Nähe und Distanz

Nur wenn ich in Verbindung mit mir selbst bin, kann ich wirklich in Verbindung mit meinem Gegenüber sein.

Lernmethoden:
Eigenerfahrungen, viele praktische Übungen
Einzel/Paar/Kleingruppenarbeit und im Plenum
Erfahrungsaustausch

Zielgruppe

Ergotherapeuten
Physiotherapeuten
Ärzte
Hebammen
Pflegeberufe
Medizinische Fachberufe
Trainer / Ausbilder
Trauerbegleiter u. Seelsorger
Palliativ- u. Hospizpflege
Therapeutische Berufe

Literaturempfehlung

www.basale-stimulation.de

A. Fröhlich, Basale Stimulation – Das Konzept,Verlag selbstbest.leben

D.Dewulf, Das Arbeitsbuch der Achtsamkeit,arbor verlag

Uhrzeiten

Freitag, der 07.10.2016 von 13:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Samstag, der 08.10.2016 von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr

inkl. 3 Kaffeepausen und einer Mittagspause

Seminarnummer1607-87
Beginn07.10.2016
Ende08.10.2016
Unterrichtseinheiten12
Fortbildungspunkte12
VeranstaltungsortBultstraße 5 a, 30159 Hannover
Seminargebühr220,00 € *
Besonderheiten

• Für die Teilnahme können 10 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.

beendet